Titel:

XML und Datenbanken

Startseite
Artikelliste
english
  
ISBN: 3423502320   ISBN: 3423502320   ISBN: 3423502320   ISBN: 3423502320 
 
|<< Anfang     < Zurück     Index     Weiter >     Ende >>|
  Wir empfehlen:       
 

name(E3)       = QNameValue(null, "autor", Ref(Def_QName)) children(E3)   = [ StringValue(“Abiteboul“, Ref(Def_string))  ] type(E3)       = Ref(Def_string) parent(E3)     = E1 Dabei ist D1 ein DocumentNode, E1, E2, E3 sind ElementNodes und A1 und A2 sind AttributNodes. 2.2.3   Die XML Query Algebra Die  XML  Query  Algebra  bildet  zusammen  mit  dem  Datenmodell  die  formale  Basis  einer  XML Anfragesprache. Es ist auf dem Gebiet der Datenbanken durchaus üblich Anfragesprachen durch eine Algebra zu beschreiben (so z.B. bei SQL oder OQL). Damit bezweckt man zwei Dinge: 1.   die Semantik der Anfragesprache ist klar definiert, 2.   die Algebra kann zur Optimierung von Anfragen herangezogen werden. Daher wurde auch die Erstellung der XML Query Algebra stark von den bestehenden Systemen SQL und OQL inspiriert. Aber auch andere Konzepte wie unter anderem Quilt, X ML-QL, XPath, XQL und XSLT wurden berücksichtigt. Auf einige dieser wird daher später noch genauer eingegangen. Es  ist  des  weiteren  üblich,  daß  die  Anfragesprache  bzw.  die  Algebra,  die  die  Grundlage  bildet, typisiert ist. Typen können benutzt werden, um während der Laufzeit schon Fehler zu entdecken. Sind die  Typen  des  Inputs  und  die  zu  erwartenden  Typen  des  Outputs  bekannt,  so  überprüft  das Typensystem der Algebra, ob der Typ des Output mit dem zu erwartenden übereinstimmt Im folgenden sollen die Merkmale der XML Query Algebra dargestellt werden. Die Spezifikation der XML Query Arbeitsgruppe ist bisher aber nur eine Arbeitsgrundlage, und unterliegt ständig möglichen Änderungen [FFM+01]. Semantik der Algebra: Die  Semantik  der  Algebra  ist  aufgeteilt  in  eine  „statische“  Semantik,  welche  Regeln  beschreibt  die Rückschlüsse auf die Typen liefert und eine „dynamische“ Semantik, welche Regeln beschreibt, die Rückschlüsse auf die Werte liefert. Statische Semantik: Die Ausdrücke der Algebra werden Typen zugeordnet und spezifiziert unter welchen Bedingungen die Ausdrücke richtig typisiert sind. Notation anhand eines Beispiels: |- Data1: t1  |- Data2: t2 |- (Data1, Data2): (t1, t2) Wobei gilt: wenn alle Aussagen oberhalb der Linie gelten, so gelten die Gesetze unterhalb der Linie ebenso. |- Data: t wird wie folgt gelesen: In der leeren Umgebung hat der Wert Data den Typ t ƒ¡ |- Exp : t heisst, dass in der Umgebung ƒ¡ der Ausdruck Exp den Typ t hat. Beispiel: if then else (Selektion) In der Algebra sieht dies wie folgt aus: ƒ¡ |- Exp1: Boolean      ƒ¡ |- Exp2: t2      ƒ¡ |- Exp3: t3 ƒ¡ |- if Exp1 then Exp2 else Exp3: (t2 | t3) Hiermit soll verdeutlicht werden, dass Exp1 vom Typ boolean sein muss, Exp2 und Exp3 vom Typ t2, bzw. t3 und das das Ergebnis vom Typ t2 oder t3 ist. 10
  

von Dieter-Erwin Kühner
Sonstige Artikel:
Principles of Corporate Finance
von Richard A. Brealey,
Stewart C. Myers,
Franklin Allen
Produktionsorganisation mit Qualitätsmanagement und Produktpolitik
von Dietmar Schmid,
Albrecht Baumann,
Gerd Rohde,
Arndt Kirchner,
Manfred Maier
Wie soll ich meine Seele halten: Liebesgedichte (Insel Bücherei)
 
   
 
     
|<< Anfang     < Zurück     Index     Weiter >     Ende >>| 

Zurück zu Themenseiten:
StudyPaper.com/Startseite/Computer/Informatik/Programmieren/Datenbanken
StudyPaper.com/Startseite/Computer/Informatik/Programmieren/XML

Das Setzen von Verweisen (Links) auf diese Seite ist gestattet und bedarf keine vorherige Absprache.

Artikelliste:
XML Events (automatische Übersetzung)
   
  Startseite  |  english  |  Bookmark setzen  |  Webseite weiterempfehlen  |  Copyright ©  |  Impressum