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Zu beachten ist, dass alle Verweise zwischen den Objekten gespeichert werden. Werte sind an den
Hochkommata erkennbar. Alle Assoziationen des gleichen Typs von Vater-Kind-Beziehung werden in
einer separaten binären Relation gespeichert. So steht in der Abbildung jede Zeile für eine Relation.
Beispielsweise entsprechen die Abbildungen
bib e item e titel e cdata a string = {(o4,Data on the Web),
bib e item = {(o1,o2), (o1,o11)}
den Relationen
bib item
o1
o2
o1
o11
cdata string
o4
Data on th Web
Es gibt drei Arten von Assoziationen: zwischen Knoten, zwischen Knoten und Werten, sowie
zwischen Knoten und ihrem Rang.
Vorteil dieses Verfahrens ist das verlustfreie Mapping der XML-Dokumente auf eine relationale
Datenbank, d.h. die Struktur und der Inhalt der Dokumente bleiben erhalten. Zudem ist es relativ
einfach umzusetzen. Die Anfragen werden laut den Autoren schnell bearbeitet. Des weiteren kann
dieses Verfahren auch für objektorientierte Modelle genutzt werden [SKW00].
Von Nachteil ist jedoch der hohe Speicherbedarf dieses Verfahrens. Die Daten in der Datenbank
blähen sich zum Teil bis auf das Doppelte auf.
4 Bewertung und Ausblick
In dieser Arbeit konnte nur eine kleiner Ausschnitt aus dem komplexen und umfangreichen Thema
XML und Datenbanken dargestellt werden. So bieten z.B. bereits viele große kommerzielle
Anbieter von Datenbanksystemen in irgendeiner Form Unterstützung für XML-Daten in ihren
Produkten an. Des weiteren gibt es viele Forschungsarbeiten die versuchen Anfragen auf XML-
Dokumente zu optimieren.
Insgesamt steht die Entwicklung noch relativ am Anfang. Die Arbeiten des W3C XML Query working
group scheinen jedoch recht vielversprechend und zukunftsweisend zu sein, da sie mit dem
Zugrundelegen eines Datenmodells und der Algebra versuchen eine solide Basis aufzubauen.
Weiterhin können Überschneidungen und Konflikte mit anderen XML-Spezifikationen innerhalb der
W3C-Struktur besser vermieden werden4.
Auch die Entwicklung von Modellen und Algorithmen für das Mapping von XML-Dokumenten auf
relationale Datenbanken ist noch lange nicht abgeschlossen. Bisherige Konzepte machen zum Teil
große Abstriche und lassen viele Fragen unbeantwortet. Die nötige Umwandlung von XML-Anfragen
nach SQL konnte z.B. noch nicht bedacht werden, da eine standardisierte XML-Anfragesprache bisher
fehlte. Daher, und aufgrund der Tatsache das immer mehr Daten in XML gespeichert vorliegen,
werden in Zukunft speziell für XML entwickelte Datenbanken mit Sicherheit größeres Interesse finden
als bisher.
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4
So arbeiten z.B. die Mitglieder der Query Arbeitsgruppe auch aktiv an der Entwicklung von XPath 2.0 mit.
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