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XML und Datenbanken

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1  Einführung in XML 1.1  Motivation Die  XML  (Extensible  Markup  Language)  ging  1998  aus  der  bereits  1986  veröffentlichten  SGML (Standard  Generalized  Markup  Language)  hervor.  SGML  beschreibt  einen  Standard,  der  zwar  sehr mächtig ist, aber aufgrund seiner komplexen Syntax sehr unhandlich für das Internet und daher für den Datenaustausch nicht geeignet ist. Aufgrund der Leichtigkeit, mit der man HTML (Hypertext Markup Language)  erlernen  und  anwenden  kann,  hat  sich  HTML  zur  Standardsprache  im  Web  entwickelt. Dabei  hat  HTML  einige  Nachteile,  wie  die  beschränkte  Anzahl  von  Tags  oder  auch  die  nicht vorhandene Trennung von Inhalt und Darstellung. XML sollte nun eine Sprache sein, die die Vorteile von HTML und SGML vereint. Mit ihr wird die Struktur der Daten vom Inhalt getrennt, wodurch sich XML  gut  zum  standardisierten  Datenaustausch  eignet.  Dies  wird  durch  das  Deklarieren  eigener semantischer Strukturen (DTD/XMLSchema) unterstützt. Zur Darstellung des Inhalts können andere Tools, wie XSL (Extensible Stylesheet Language) benutzt werden. Die Daten, die in XML beschrieben werden, werden als semistrukturiert bezeichnet, das heisst, es sind Daten,  die  nicht  streng  typisiert  sind.  Zum  Beispiel  sind  Daten  aus  relationalen  Datenbanken  fest typisiert,  damit  sie  in  das  Schema  aus  Tabellen  passen.  Bilder  oder  Klänge  sind  dagegen  völlig untypisiert, sie besitzen keine Struktur. Zwischen diesen beiden Extrema liegen die semistrukturierten Daten. 1.2  Aufbau 1.2.1   Syntax Ein  XML-Dokument  besteht  im  wesentlichen  aus  sogenannten  Tags  und  den  Informationen.  Dabei können, wie oben erwähnt, eigene Tags durch <eigener_Tag> definiert werden. Solch ein Tag muss durch </eigener_Tag> auch wieder geschlossen werden. Mit dem Tag können auch Attibute, die sich auf   dieses   Tag   beziehen,   angegeben   werden.   Die   folgende   XML-Datei   „bib.xml“   zeigt   den wesentlichen  Aufbau  eines  XML-Dokuments.  Das  Dokument  wird  in  der  ganzen  Ausarbeitung benutzt, um die einzelnen Konzepte an den entsprechenden Stellen zu erläutern. <?xml version=”1.0”?> <!DOCTYPE bib SYSTEM "bib.dtd">   <bib>     <item typ=”Buch” id="1-55860-622-X">       <titel>Data on the Web</titel>       <autor>Abiteboul</autor>       <autor>Buneman</autor>       <autor>Suciu</autor>       <jahr>1999</jahr>     </item>     <item typ=”Buch” id="1-XXXXX-YYY-Z">       <titel>XML Query</titel>       <autor>Fernandez</autor>       <autor>Suciu</autor>       <jahr>2001</jahr>     </item>     <item typ=”Magazin” id="1234">       <titel>c’t</titel>       <redakteur>Heise</redakteur>       <jahr>2001</jahr>     </item>   </bib> 3
  
XML kurz und gut
von Simon St. Laurent,
Michael Fitzgerald
Siehe auch:
XSLT 1.0 kurz & gut
CSS - kurz & gut
JavaScript - kurz und gut
HTML & XHTML kurz & gut
SQL kurz und gut
UML 2.0 kurz und gut
 
   
 
     
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